KI Alltag: Agenten für die Hosentasche
Ich habe letzte Woche an einem Webinar von snipKI teilgenommen und infolgedessen ein paar sehr kurze nicht gehabt weil ich mich ganz intensiv mit KI-Agenten beschäftigt habe.
Danke an der Stelle an Jens und das SnipKI Team für das tolle Webinar!
Was ist überhaupt ein KI-Agent und warum werden die gerade so gehypt?
Na ja im Grunde ist es so, dass KI-Agenten einem LLM wie Claude oder Mistral mit anderen Apps, Webseiten oder Datenbanken (was auch immer) verknüpfen. Man baut sich dann so eine Art Schaltkreis in der die KI eine Schlüsselrolle übernimmt und z.b automatisch Inhalte ausfüllt oder Aktionen durchführt.
Ich habe mich die letzten Tage tiefer mit einem dieser vielen automationstools beschäftigt und zwar mit n8n. Ein solcher Schaltkreis in einer 8 n sieht dann ungefähr so aus:
Man kann nun in diesen Schaltkreis alle möglichen Funktionen und Apps integrieren testweise habe ich meinen Agenten so aufgebaut:
Ich schicke dem Agenten über Telegram eine Nachricht mit einer Frage zu meinen Terminen. Der KI-Agent durchsucht dann meinen Google Kalender und gib mir Informationen zu bestehenden Terminen oder legt sogar neue Termine an.
Das coole daran ist da man in telegram auch sprachnachrichten verschicken kann kann ich jetzt mit der KI sprechen und so mit meinem Kalender interagieren.
Dass das wirklich funktioniert ist in diesem Screenshot gezeigt in dem der ki-agent automatisch den angefragten Termin im Google Kalender angelegt hat.
Natürlich kann man damit jetzt alle möglichen Apps, Datenbanken, Funktionen etc. mit einem LLM verknüpfen. Dabei muss man aber aufpassen dass die Aufgaben nicht zu viel werden da sonst das large language Model das dahinter steckt und alles verarbeiten muss natürlich durcheinander kommen kann. Das bedeutet man muss dann sogenannte agentic Systems anlegen also mehrere Agenten die alle ihre spezifische Aufgabe erfüllen und mit einem master-agenten sozusagen miteinander verknüpft sind.
Alles in allem muss ich sagen ich kann den Hype um Agenten und agentic Systems voll und ganz nachvollziehen das wird aus meiner Sicht das große Thema der nächsten ein bis zwei Jahre werden und viele Aufgaben ja einfach automatisieren und einfacher machen und irgendwann hat jeder von uns so einen "Jarvis" in der Hosentasche.